Kulturtagungen Hussinetz/Strehlen

 

 

 

Der Autor ging bei der Planung und Durchführung des Projektes der internationalen Kulturtagungen Hussinetz/Strehlen davon aus, dass die Geschichte und die Zukunft der Kulturinsel Hussinetz/Strehlen am besten gewürdigt bzw. begründet werden, wenn sich die Wissenschaft damit beschäftigt. Allerdings sollten auch stets Zeitzeugen, Bewohner und Touristen zu Wort kommen. Wenn nämlich die heutigen Bewohner zwar Polen sind, so handelt es sich bei den Zeitzeugen und Erinnerungstouristen mehrheitlich um Vertriebene bzw. deren Nachkommen, die jetzt in Deutschland, Tschechien oder in anderen Ländern leben.

Man muss damit rechnen, dass der Ausländer-Tourismus in Zukunft stark zurück geht. Es ist daher Aufgabe der Polen, selbst Aktivitäten zu entwickeln, wenn sie den Tourismus künftig wieder beleben wollen. Aus der Sicht des Autors sollte die Tagungsreihe mit ihren Möglichkeiten der Kontakte und Begegnungen auch dafür qualifizierte Anregungen geben.

Es verband sich mit dem Projekt zudem die Hoffnung, dass eines Tages andere, jüngere Menschen den Staffelstab übernehmen und die Tagungsreihe - in welcher Form auch immer - weiterführen.

Die bisherigen Ergebnisse ermutigen zur Fortsetzung. Immerhin zeichnen sich neben den unmittelbaren Tagungsereignissen, die nachstehend dokumentiert werden, einige konkret fassbare Ergebnisse und Maßnahmen ab, die einerseits der qualifizierten Erinnerungskultur und andererseits bereits jetzt dem Tourismus dienen:

* Städtepartnerschaft zwischen Frankenberg/Sa. und Strzelin:

* zahlreiche Tagungsmanuskripte und die Dissertation von Daniel Franzkowski, die man hier im Digitalen Hussinetz-Museum einsehen kann:
/data/_uploaded/20170427_Franzkowski-Diserta_n_Prce.pdf

* Kulturveranstaltungen in Gesiniec.