„Scheinwissenschaftlicher Unsinn!“ -
Das hat man sinngemäß auch Albert Einstein unterstellt

Aus Profilierungsgründen steht im Vorwort zu dem Buch „
Hundert Autoren gegen Einstein“ der Satz „Mehr noch fällt ins Gewicht die unerhörte Tatsache, daß weder von Einstein selbst noch von seinen Kommentatoren auch nur der Anlauf zu dem Versuch unternommen wird, die mehr und mehr sich häufenden Argumente der Gegner zu entkräften.“ Einstein bemerkte dann doch im Jahr 1931 dazu: „Wenn ich Unrecht hätte, wäre einer genug.
Sie hatten aber alle Unrecht!

Gibt man in Google „Neutronen Bäume“ ein, so wiederholt sich das Phänomen in Persona des Physikers Dr. Hans-Jürgen Weiss aus Rabenau. (Er steht natürlich nur stellvertretend für Hunderte Skeptiker und Gegner der Neutronotropie der Bäume.) Eigentlich widmet sich seine Internetseite
www.chertnews.de nicht diesem Naturereignis, sondern den Hornstein-Verkieselungen, die natürlich auch etwas mit Bäumen zu tun haben. Die Homepage ist jedoch bekannter geworden durch ihre Rubrik „Zweifelhaftes, Fehldeutungen, Irrtümer, Warnung: Scheinwissenschaft“. Mit diesem Profilierungsversuch stellt sich die „Überweisheit“ des Dr. H.-J. Weiss in eine Reihe mit der des Nobelpreisträgers Philip Lenard, der bekanntlich - auch in Bezug auf A. Einstein - kläglich scheiterte als er sich in seine „Arische Physik“ steigerte.

Eigentlich muss man den Mut des H.-J. Weiss bewundern, wenn er einen Fachkollegen öffentlich als Scharlatan und wie einen verurteilten Betrüger hinstellt, obgleich er nachweislich das Wesen der Neutronotropie nicht verstanden hat. Immerhin formuliert nicht nur die deutsche Gerichtsbarkeit unter anderem wie folgt:

Üble Nachrede

Üble Nachrede ist ein Spezialfall der Beleidigung (§ 185 StGB). Sie besteht dann, wenn jemand über einen anderen Menschen nachweislich unwahre Tatsachen behauptet, die diesen verächtlich machen und in der öffentlichen Meinung herabwürdigen. Wer wegen übler Nachrede verurteilt wird, muss nach § 186 StGB mit Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren oder mit einer Geldstrafe rechnen.

Verleumdung

Noch höher sind die Strafen bei Verleumdung (§ 187 StGB: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren). Denn wer jemandem verleumdet, behauptet nicht nur gegenüber Dritten die Unwahrheit. Er weiß auch, dass er lügt!

Nun entscheiden in der Physik weder die Jurisprudenz, noch demokratische Prozesse. Um es mit den Worten eines Prof. Henrik Svensmark zu sagen, der aktuell wegen seiner ebenfalls bedrohlich fundamentalen Forschungsergebnisse von besserwissenden Fachkollegen attackiert wird: „Was wirklich zählt sind Hinweise aus Beobachtungen und Experimenten sowie der Erfolg von Falsifizierungsversuchen.“ (www.science-skeptical.de/blog/henrik-svensmarck-antwortet-auf-kritik-an-seiner-theorie-dass-die-sonne-einen-masgeblichen-einfluss-auf-klimaveranderungen-hat/006808/).

Deshalb sei Albert Einsteins obige Stellungnahme vom Unterzeichneten modifiziert wiederholt: „Wenn ich Unrecht hätte, so führe einer den Gegenbeweis, aber bitte nicht mit der Wünschelrute, sondern mit Neutronen-Messgeräten!“

Hans-Dieter Langer

Hinweis: Sie befinden sich in der Internetseite www.drhdl.de und können den Neutronengarten besuchen sowie weitere Beiträge zur Neutronotropie der Bäume lesen.