Der Neutronen-Garten zu Niederwiesa


Niederwiesa wird von der Großstadt Chemnitz nur durch den Kegelstumpf des alten Caldera-Vulkans Beutenberg getrennt. Es sind übrigens dessen Hänge, wo man die weltberühmten versteinerten Bäume von Chemnitz findet.

Tief unten im Tal schlängelt sich durch das Dorf Niederwiesa der Eybenbach, der einst die Goldsucher so faszinierte und schließlich im Zschopau-Fluss mündet. An einer Stelle treten frei stehende Felsen am örtlich schroffen Bergsporn hervor, der hier den Lauf des Baches bestimmt.

Hier befindet sich der erste Neutronen-Garten der Welt.


Viele Tiere und Pflanzen haben in ihm eine sehr naturnahe Heimat gefunden. Der Garten wird aber besonders durch zahlreiche große Bäume geprägt. Es sind vor allem Ahorn, Buche, Eibe, Birke, Haselnuss, Linde und Eiche, die im Sommer ein riesiges Blätterdach über den gesamten Hang ausbreiten. Im Schatten dieses Gebildes entwickelt das Leben viele interessante Schauplätze im Kampf ums Dasein. Doch es ist da noch etwas anderes, was dem Geschehen sein besonderes Gepräge gibt und in das die riesigen Bäume selbst verwickelt sind.

Im Herbst, wenn ca. 2 Millionen Blätter gefallen sind, bekommt man über den gesamten Baumbestand einen guten Überblick. Spätestens jetzt bemerkt der aufmerksame Betrachter die merkwürdige Formenvielfalt der meist erwachsenen Baumstämme. Es gibt Zwieselbäume und Brüderbäume. Neben dem spießartig, fast ohne Äste gewachsenen Baum steht dieser mit markantem Schrägwuchs oder jener mit gewagt gekrümmter Ausladung. Ein knorriger Baum ist an Krebs gestorben, der andere mit Kelchkrone hat Nachbarn, deren Stämme in eleganter Weise etwas Unsichtbares bogenförmig umgehen. Selbst riesige Eichen erweisen geneigt oder dreigeteilt ihre merkwürdige Referenz.
Kaum ein Baum steht gerade und senkrecht im Stamm und hat eine symmetrische Krone, wie es eigentlich Geotropie und Fototropie fordern. Was geht hier eigentlich vor?




Wir betrachten solche Naturwunder an vielen anderen Orten der Erde, und wir hatten bisher dafür keine überzeugende Erklärung. Erstmals im Weltmaßstab kann man hier in das Grundstück eintreten und bekommt nun die Antwort:

Neutronotropie lautet sie, fast wie ein Zauberwort.

Man erfährt bei sachkundiger Führung, dass die felsige Erdkruste unter unseren Füßen eine Realstruktur - vor allem Risse - besitzt, die zur Folge hat, dass die irdische Kernstrahlung in unserem Lebensraum nicht gleichmäßig verteilt, sondern strukturiert ist. Wir können uns also in Bereichen hoher oder niedriger Strahlenbelastung aufhalten.



Es ist leicht einzusehen, gerade steil anstehende Felsen bringen zum Ausdruck, dass sich in diesem Bereich rissbildende Urgewalten besonders ausgetobt haben. (Dies darf uns aber nicht zu der Annahme verleiten, dass sich Risse nur an solchen Stellen befinden. Risse sind überall in der Erdkruste!) Den Rissen in der Erdkruste verdanken wir in aller Welt die heiligen und heilenden Tiefenwasserquellen, viele Erzlagerstätten, die Wirtschaftlichkeit der Steinbrüche und manches steinerne Naturwunder, um nur einige der bekannten Folgen zu nennen.

In der Erdkruste befinden sich zudem radioaktive Atomkerne. Ihre Verteilung ist eigentlich - denkt man in größeren irdischen Flächendimensionen - ziemlich gleichmäßig. Dadurch ist auch die Biosphäre schon immer einer gewissen gleich-verteilten Kernstrahlung ausgesetzt. Dies ist jedoch im Kleinen nicht zutreffend, sondern man hat es eben mit den Strahlungsstrukturen von örtlich deutlich erhöhter bzw. erniedrigter Dosis zu tun.

Man erfährt im Neutronengarten, wie die Verteilung der Kernstrahlung teilweise durch die Erdkrustenrisse bestimmt wird. Wir bezeichnen das Phänomen als Feinstruktur der Kernstrahlung. Diese Strahlungsfeinstrukturen folgen aber auch lokalen unterirdischen Wasserströmungen (Wasseradern) und/oder werden durch eine weitere Feinstruktur, nämlich die der magnetischen und elektromagnetischen Strahlungsfelder in unserem Lebensraum beeinflusst, zu denen natürliche, aber auch zunehmend technische gehören.

Physik und Medizin wissen es zudem: Dringt ein Neutron in einen unserer körpereigenen Atomkerne, so kann dies dramatisch, ja z.T. schicksalhaft für den betroffenen Menschen sein. Ein Neutron, das in die DNS des Zellkerns eindringt, erzeugt derartige Schäden, dass Absterben und Erneuern der ganzen Zelle eine notwendige Folge ist. Findet dieser aufwendige Reparaturprozess nicht statt, dann werden degenerierte Moleküle weitergereicht, und z.B. Krebs ist das fatale Ergebnis. Man hat ja immerhin diesbezüglich sehr schlechte Erfahrungen von dem überaus lebensfeindlichen Charakter der vom Menschen eingesetzten Kernenergie im allgemeinen, wenn sie außer Kontrolle gerät bzw. militärisch eingesetzt wird, und den Neutronen im besonderen. Genau deshalb gilt die Neutronenbombe als Perversion des menschlichen Denkens.

Wie ist es aber mit der natürlichen Kernstrahlung? Warum sollte sie keine Wirkung auf Organismen zeigen? Es gibt schließlich keinen prinzipiellen Unterschied wischen natürlich vorkommenden und technisch erzeugten Neutronen. Jedenfalls sind wir nicht in der Lage, dieses Neutron wieder aus dem betroffenen Atomkern in uns zu entfernen! Es ist eigentlich bemerkenswert, dass das Leben diesen direkten Zugriff zur Kernkraft nicht entwickelt hat.

Gerade auch auf diese Fragen bekommen wir im Neutronengarten von Niederwiesa zweifach eine qualifizierte Erklärung.

In der Sprache der Bäume lautet sie: „Es scheint so, dass uns ein Strahlungs-agens an unserem Standort eine Wuchskraftverstärkung verleiht. Dadurch können wir Bäume wahre Giganten hervorbringen.Schaut uns aber genau an. Es kann kein Zufall sein, gerade die größten unter uns zeigen, das da noch etwas ist, was uns das Leben teilweise sehr, sehr schwer macht. Irgend eine negative Wirkung dieses Agens attackiert uns schon seit Urzeiten, wie die versteinerten Exemplare von uns beweisen. Da wir an den Standort gebunden sind, flüchten wir - so groß und vital wir zuweilen auch sein können - vor diesem Einfluss im Rahmen unserer Wuchsmöglichkeiten dorthin, wo die Agensdosis noch am kleinsten ist.
Manche von uns haben auch Abwehrmaßnahmen entwickelt, aber das fremde Agens ist stärker. Früher oder später erliegen wir alle in dieser ungleichen Auseinandersetzung
.“

Damit die Bäume nicht in den Himmel wachsen!!

Die physikalische Antwort lautet: Dort, wo sich natürliche, von Erdkrustenrissen bestimmte Neutronen-Strahlungsstrukturen überlagern, kann ein Baum eine erhebliche Wuchskraftverstärkung schon deshalb erfahren, weil seine Lebenszone zu großen Teilen in den Bereichen erniedrigter Neutronendosis liegt. Er kann sich mehr auf Wachstum, anstelle von Reparatur konzentrieren. Das verbessert offenbar zeitweise auch seine Beständigkeit gegenüber den örtlichen Belastungen mit erhöhten Dosen. (Kurzzeitig erhöhte Neutronendosen können vielleicht auch unser menschliches Immunsystem gegen bestimmte Belastungen des Organismus stärken.) Andauernd erhöhte Neutronenbelastungen sind aber für Lebewesen grundsätzlich sehr schädlich bzw. tödlich. Der an den Ort gebundene Baum hat nur wenige Chancen. Entweder er wächst dorthin, wo in seinem Umfeld die Neutronendosis noch am kleinsten ist, oder er betätigt sich erfinderisch und entwickelt Abwehrmaßnahmen. In jedem Fall kommen dabei abenteuerliche Formen und Wuchseffekte heraus.
Neutronotropie ist offenbar stärker als alle anderen Tropien der Bäume zusammen. Ja, es scheint so, dass die räumlichen Neutronenstrukturen sogar den Zeitpunkt des Unterganges selbst der größten Exemplare vorprogrammiert haben. Wir sind womöglich einem der dramatischsten Standortprobleme der Lebewesen auf der Spur.


Im Neutronengarten erleben wir Wunderbäume und erfahren etwas über die physikalischen Ursachen. Wir können hier auch den Umgang mit diesen Dingen erlernen. Sehr interessant sind auch Informationen über persönliches Verhalten bis hin zu Schutzmaßnahmen im eigenen Wohnumfeld.
Viele Menschen sind zudem fasziniert, wenn sie hier erfahren, in welchem ungeahnten Ausmaß möglicherweise die Neutronotropie das Siedlungsverhalten des Menschen in historischen und prähistorischen Zeiten bestimmt hat. Die Siedlungsphysik steht an der Schwelle, die Grundlagen von Mythologie und Orten der Kraft, von Geomantie und Feng Shui zu erkennen. Man beginnt, die Welt und den Umgang mit der Natur mit ganz anderen Augen zu sehen.

Dabei helfen auch Wünschelrute oder Pendel, wenn man mit wenig Aufwand gelernt hat, damit umzugehen.

Zu allen diesen Themen gibt es auch ein umfangreiches Angebot an Kursen, Führungen, Exkursionen, Vorträgen und Ausstellungen.

Informationen und Bestellung von Veröffentlichungen sowie Anmeldungen bitte über den Autor:
Dr. H.-D. Langer, Talstr. 53, 09577 Niederwiesa, Tel. 03726/721826, oder per E-Mail.


07.12.02

F.M.