Einführung


Es gibt drei Hauptgründe dafür, dass die Radiästhesie mit ihren Wünschelruten- und Pendelphänomenen in dieser Homepage einen so exponierten Platz erhalten hat:

1. Wünschelruten- und Pendeleffekte sind Naturerscheinungen, die auf Auswirkungen
von irdischen und kosmischen Feldern zurück zu führen sind. Sie bedürfen somit
grundsätzlich der physikalischen Erforschung. Dies ist auch eine Aufgabe der
Siedlungsphysik.

2. Die Radiästhesie ist ein wesentlicher Teil der älteren Menschheitsgeschichte und
fasziniert noch heute viele Menschen. Sie gehört somit zu den Kulturgütern, die eines
besonderen Schutzes bedürfen (für den Verein satzungsgemäß).

3. Sachsen, wo die Mitglieder des Vereins beheimatet sind, ist eine Wiege der anwen-
dungsorientierten Radiästhesie. Von hier, aus dem einst silberreichen Erzgebirge,
wurden die erfahrenen Rutengänger im 16./17. Jahrhundert nach England, Amerika
und überall dorthin gerufen, wo man die Silbergänge ebenfalls zu finden hoffte.


Wir befinden uns ferner in der Heimat von Georgius Agricola, der die Montanwissenschaften begründet hat. Sein Buch „De re metallica libri XII“ hat er um 1555 in Chemnitz geschrieben. Darin finden wir seine Beschreibung des Rutenphänomens im Bergbau und seine unmissverständliche Zeichnung, die die zeitgemäße Erkundung durch Rutengänger und die oberflächennahe Förderung der Silberschätze zeigt.



Zudem sei an Professor Johann Karl Bähr erinnert, der im 19. Jhd. an der späteren Technischen Universität Dresden als Chemiker tätig war und mit seinem „Dynamischen Kreis“ den Beziehungstest mit dem Pendel begründet hat. Unser Bild zeigt eine seiner Experimentieranordnungen.




F.M.

20.12.02